Donnerstag, 31. Mai 2012

Die Nash-Tackle-Roadshow tourt durch Deutschland

Nach mehr als zwei Jahren der Planung kommt die Nash-Tackle-Roadshow nun nach Deutschland. Nur hier hat der Karpfenangler die Möglichkeit, sich das komplette Nash-Tackle- und Nashbait-Sortiment anzuschauen und direkt am Wasser zu testen.
Die Veranstaltungstermine: 23./24. Juni am Erlenhofsee in Ransbach-Baumbach sowie am 30. Juni und 1. Juli am Schnackensee im bayrischen Gunzenhausen.
Highlights dieser Events sind eine Multivisionsshow des Nash Teams Deutschland, Rig- und Boilieroll-Seminare, Wurfdemonstrationen, Gewinnspiele und eine Jungangler-Coachingzone. Der Besucher kann den Nash Teamanglern beim Fischen über die Schulter schauen sowie sich Anregungen und Tipps holen.




Weitere Infos gibt’s im Internet:

und über facebook:

Bohrer für Nüsse:

ACE Tiger Nut Drill

Tigernüsse sind mittlerweile sehr beliebte und erfolgreiche Karpfen-Köder. Deshalb kennen viele Karpfen diesen Köder und verhalten sich diesem gegenüber immer skeptischer . Um die Tigernüsse am Haken möglichst unverdächtig zu präsentieren, hat die Firma ACE (Advanced Carp Equipment) das passende Werkzeug auf den Markt gebracht: den Tiger Nut Drill – einen speziellen Bohrer für die harten Tigernüsse. Mit Hilfe einer speziellen Spitze lassen sich Tigernüsse, ohne dass diese zerbrechen, ganz leicht durchbohren. In das vorgebohrte Loch steckt man dann ein Stück des
mitgelieferten Kork und schon ist
die Tigernuss perfekt ausbalanciert.


In jeder Packung befinden sich 5 Cork Sticks und ein Tiger Nut Drill. Am besten eignen sich hierfür übrigens die fertig angemachten Frenzied Monster Tiger Nuts von Dynamite Baits.


Die Lieferung an den Fachhandel läuft über Shimano.

Mittwoch, 30. Mai 2012


Ja, es gibt wirklich nichts Schöneres für mich, als mit meinen guten Freunden die Zeit am Wasser zu verbringen. Da wird gelacht, gegrillt und natürlich – wenn alles gut läuft – auch noch der ein oder andere Fisch gefangen. Erst letzte Woche hatte ich das Glück, eine Woche zusammen mit meinem Cousin und meinem alten Freund Sandro an meinem altem Hausgewässer zu verbringen.

Vertrauen in Köder und in Freunde!
Was vor einigen Jahren noch alltäglich war, ist heute eher die Ausnahme. Einer zieht um und wohnt plötzlich 400 Kilometer entfernt, der Nächste ist für vier Wochen auf Montage mit der Arbeit beschäftigt, ein Anderer hat das Angeln ganz an Nagel gehängt.
Ich bin da keine Ausnahme. Auch bei mir ändern sich Dinge, neue Verpflichtungen kommen hinzu. Und damit wird auch meine Zeit zum Angeln knapper. Während ich früher jedes Wochenende am Wasser verbracht habe, sind es heute fast nur noch die kurzen Sessions unter der Woche. Und da läuft es meist nach Schema "F": abends Ruten rein, danach noch schnell etwas essen, schlafen und morgens wieder alleine einpacken. Vielleicht noch ein Foto von einem gefangenen Fisch - das war’s.
Den Abend darauf wieder das gleiche Spiel. Doch Vorsicht! Auf diese Weise mutiert man schnell zum Eigenbrötler.

Mein Cousin mit unserem ersten Karpfen
Ich habe viele dieser Angler kennen gelernt. Da wird nur noch für sich allein geangelt, von Kontaktfreude kann keine Rede mehr sein. Denn jeder andere Angler hat ja angeblich schlechte Absichten, angelt auf den vorgefütterten Stellen und ganz nebenbei werden auch noch die Fische geklaut.

Wer das Gute nicht sieht, wird schnell unzufrieden

Leider können wir unter Angler nicht immer in einer heilen Welt leben. Aber es ist auch nicht Alles schlecht! Wir sollten nicht zu voreilig unser Verhalten wegen einer schlechten Erfahrung verändern. Denn das Angeln unterscheidet sich gar nicht so sehr vom restlichen Leben. Auch beim Angeln geht es um Freundschaft, Spaß, Niederlage und natürlich auch um Trennung – was nur ein paar der normalsten Erfahrungen eines langjährigen Anglerlebens sind.

Gleich drei treue Freunde auf einem Bild!
Ich für meinen Teil werde deswegen nicht gleich zum Eigenbrötler und rede alles schlecht. Lieber sollte man versuchen, etwas daran zu ändern. Dafür genieße ich die Zeit des Teilens in meinem Hobby viel zu sehr. Keine schlechte Erfahrung oder kein Fisch wäre mir mehr Wert, als meine Zeit zu zweit am Wasser!

Pierre-Michel Lehe

Dienstag, 29. Mai 2012

CIF 35 AB HEUTE IM FACHHANDEL!

Spätestens im Wonnemonat Mai wird es Zeit für den Einstieg in die neue Karpfen-Saison. Die Natur präsentiert sich in sattem Grün, alles blüht. Und auch unter Wasser ist eine Menge los, die Karpfen sind aktiv. Leider haben die Schuppenträger nicht nur Fressen im Kopf. Es ist Laichzeit. Häufige Wetterwechsel können aus dem Mai angeltechnisch einen schwierigen Monat machen. Dann kommt es auf die richtige Taktik an. Nicht zu viel füttern und ein möglichst attraktiver Köder lautet jetzt die Devise. Wir haben die passenden Tipps, damit Sie auch bei schlechtem Fangwetter immer hart am Fisch bleiben.


Fünf Kilo...auf 300 Meter
Ja, ja, schon wieder dieses ewige Thema Füttern. Aber, liebe Leser: Das ist nun mal DER zentrale Punkt beim Karpfenangeln. Hauke Jahn hat an einem Altarm der Elbe interessante Erkenntnisse gewonnen.



Einmal Blank bitte!
von Wolfgang Harder
Karpfenangler, welche unlängst zu Vaterfreuden kamen, wissen: Die nächtlichen Ruhestörungen zuhause nehmen dramatisch zu. Weshalb es ganz angenehm ist, wenn am Wasser der Bissanzeiger auch mal schweigt.



Frusttage im Pott
von Nemo
Es hätte alles so schön sein können: Ein Wochenende mit einem guten Freund am Dortmund-Ems-Kanal. Doch dann läuft alles schief, wirklich alles. Vielleicht sollten wir unserem Autor gratulieren – dass er alles ohne bleibende (mentale) Schäden überstanden hat.




SCHNIPSELJAGD:
GEWINNEN SIE EINEN Cusky Giant Bed Chair!


Innerhalb kurzer Zeit avancierte das Cusky Bed Chair von Anaconda zu einer der beliebtesten Liegen auf dem Markt. Nun bekommt dieses Erfolgsmodell einen großen Bruder. Mit einer extra breiten Liegefläche von jetzt 206 x 95 cm und einer thermoisolierten, 5cm starken Polsterung garantiert der Cusky Giant Bedchair noch mehr Liegekomfort. Außerdem ist in die Liegefläche ein großes Neoprem-Kissen mit herausnehmbarem Innenfutter integriert. Die gesamte Liegefläche ist mit einem wasserabweisenden Coating versehen, das Fußteil ist abwaschbar.
Trotz seines robusten Alu-Vierkantrahmens (bis 190 kg belastbar) bleibt der Giant Bed Chair mit einem Gewicht von nur etwa 10 Kilogramm angenehm leicht. Die 6 Beine sind stufenlos verstellbar und lassen sich somit allen Bodenunebenheiten anpassen. Der robuste Rahmen bietet ausreichend Bodenfreiheit um auch ohne große Änderungen an der Beinlänge im unebenen Gelände aufgestellt zu werden. Die Lieferung erfolgt inklusive praktischem Bed-Chair-Buttler. Er ist bei Bedarf abnehmbar.
Weitere Infos im Heft!



Weitere Details zum Inhalt von Ausgabe 35 finden Sie: HIER

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Kein Problem. Gleich bequem online bestellen:

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Ein langes Wochenende und Traumwetter – eine Kombination die aus Anglersicht nicht nur Positives bedeutet. An unseren Vereinsgewässern jedenfalls. Wie vorhergesagt war dort die Hölle los, Open-Air-Party überall.
Eigentlich wollte ich über das Pfingst-Wochenenede nicht angeln. Denn angesichts des sonnigen Hochdruckwetters und der Laichstimmung der Karpfen hatte ich ja sowieso einen garantierten Blank vorhergesagt.

Eigentlich wollte ich dieses Wochenende nicht angeln
Aber ich bin Angler, kein Prophet! Und ich wäre kein Angler, wenn ich es nicht wenigstens ausprobiert hätte.
Mit der vorhergesagten Party-Stimmung am Wasser hatte ich Recht. Bereits am Nachmittag waren die meisten Angelplätze von saufenden und grölenden Jugendlichen belagert. Oder zumindest deren direkte Umgebung. Nein, das wollte ich mir nicht geben – das Gegröle bis spät in die Nacht und darauf warten, bis auch die Trinkfestesten endlich umgefallen sind und im Koma liegen.
Komisch, dass ich den Eindruck habe, dass dieses Ritual unter Jugendlichen mehr und nicht, wie offiziell behauptet, weniger wird. Ein rein subjektiver Eindruck vermutlich...

Die Karpfen standen "oben drin"
Weit fahren und dafür an weniger belagerten Gewässern befischen? Keine echte Alternative, nicht an einem solchen Wochenende. Denn an den vermeintlich ruhigeren Gewässern ist garantiert auch viel los. Andere Karpfenangler nämlich.
Kein Nachtangeln also. Stattdessen ein paar Stunden morgens. Auch okay.
Den folgenden Blank hatte ich ja bereits vorhergesagt. Kein Wunder übrigens, denn die meisten Karpfen standen "oben drin". Sie wollten sich die Sonne auf den Buckel scheinen lassen.

Für die Oberfläche braucht es eine leichte Anpassung der Montage
Einzige Chance einen Fisch zu fangen: die Köderpräsentation an der Oberfläche. Dafür braucht es nur eine leichte Anpassung der Montage. Und an solchen Tagen hat man das Passende natürlich mit im Gepäck. Ich hatte leider kein Brot als Köder dabei. Dafür wenigstens einen passenden Pop-up. Schön unauffällig, prima. Denn diese leuchtenden Poppis haben an der Oberfläche oft mehr Scheuch- als Lockwirkung. Dafür wirkt ein gelber Pop-up wie ein Magnet auf Wasservögel.
Wer also auf Action aus ist...

Ich fand doch noch eine ruhige Ecke
Meine Oberflächenaktion gestaltete sich jedoch schwieriger als gedacht. Wind!
Die gekräuselte Wasseroberfläche machte es schwer, die Fische gezielt anzuwerfen. Schließlich fand ich aber doch noch eine ruhige Ecke. Und ein paar Fische.

Ein kleiner Schuppi landet auf der Matte
Nach ein paar Fehlversuchen klappte es: ein kleiner Schuppi landet auf der Matte.
Immerhin.
Frohe Pfingsten!


Kay Synwoldt




Freitag, 25. Mai 2012

Das erste halbe Jahr ist fast vorbei. Und bisher war das mit dem Angeln nix irgendwie. Ich lehne mich sogar weit aus dem Fenster und behaupte: Das schlechteste Frühjahr aller Zeiten!
Soweit ich mich erinnern kann jedenfalls. Okay – mein Erinnerungsvermögen mag nachlassen. Schon Altersbedingt. Denn mit zunehmendem Alter neigt der Mensch dazu, Erinnerungen zu vergessen. Besonders die schlechten.
Trotzdem: Bis jetzt war es Angeltechnisch ein überaus schlechtes Frühjahr. Da beißt die Maus keinen Faden von ab. Schwer genug, überhaupt einen Karpfen zu fangen. Ab und zu mal ein kleiner Fisch – das war´s bis jetzt. Okay, das mit den kleinen Fischen ist keine Überraschung. Für die Chance auf größere Fische hätte ich andere Gewässer befischen müssen.

Ab und zu ein Fisch - mit etwa 11 Kilo schon einer der besseren Sorte
Aber dennoch: Es hätten wesentlich mehr Fische dabei herum kommen müssen. Denn ich war am Ende doch regelmäßig angeln. Und natürlich weiß ich, das Frühjahr ist generell eine schwierige Zeit. Ich mache das nicht zum ersten Mal.
Natürlich kann ich nicht für alle Gewässer sprechen. Da gibt es sicher Unterschiede. In anderen Gegenden von Deutschland scheint es Gewässer zu geben, die besser gelaufen sind. Mag sein. An denen hab´ ich aber nicht geangelt. Und Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.

Die Karpfen laichen...
Generell: Vorsicht bei den „Internet-Anglern“! Wenn man die als Maßstab nimmt, scheint es, als würde jeden Tag irgendwo ein neuer personal best gefangen. Kein Wunder, denn da laufen ja alle Informationen zusammen. Eine verzerrte Wirklichkeit, wenn Sie mich fragen.
Und jetzt steht uns die nächste große Prüfung bevor: Pfingsten.
Bestes „Grillwetter“ hat der Wetterdienst versprochen. Und das an einem langen Wochenende. Na denn Prost.
Neben dem Auflauf von Extrem-Grillern und Koma-Säufern gibt es an vielen Gewässern noch ein anderes Problem: Die Karpfen stehen vor dem Laich!

Da hilft auch kein schriller Pop-up
Ich habe mir die Woche jedenfalls schon meinen Blank auf Ansage abgeholt. Kein Wunder, denn die Karpfen schwimmen schnell und haben definitiv Anderes im Kopf, als zu fressen. Daran ändert auch ein schriller Pop-up nichts, da hilft kein Zig-Rig. Selbst ein verlockend ringelnder Wurm direkt vor die Nase gehalten wird von den Karpfen schlichtweg ignoriert.
Ich habe deshalb Zweifel, ob das Angeln am bevorstehenden Wochenende Sinn macht. Hinterher ärgere ich mich nur wieder. Über das ungezügelte Party-Volk am Wasser. Und über einen Blank auf Ansage.

Nicht nur die Karpfen sorgen sich um ihren Nachwuchs
Aber ich möchte die Dinge auch nicht immer so schlecht reden, wie sie wirklich sind.
Setzen wir gemeinsam die rosarote Brille auf. Damit macht das Angeln wieder Spaß. Positiv denken!

In diesem Sinne,

Dicke „Laichkarpfen“ und frohe Pfingsten


Kay Synwoldt

Trakker NXG Camera Bag (Kameratasche)





Die Firma Trakker hat die NXG Serie um eine sehr praktische Kameratasche erweitert. Die NXG Camerabag ist aus 600 denier PES gefertigt und von innen gut gepolstert. In den zusätzlich gepolsterten Innenfächern lässt sich eine Kamera und auch Zubehör wie Objektiv, Blitz unterbringen. Durch die spezielle Form der Tasche, die etwa einer Klammer ähnelt, ist die Kamera sicher aufbewahrt. Mit dem 2 Wege Reißverschluss hat man seinen sehr einfachen und schnellen Zugang zum Inhalt.


Extras:
- Mit 2 Wege Reissverschluß
- Aus verschleißfesten und abwaschbaren
   600 denier PES Material
- Mit dickem Transportgriff
- inklusive verstellbarem Umhängegurt

Abmessungen: 25cm x 25cm x 16cm


 
Weitere Infos finden Sie unter


Donnerstag, 24. Mai 2012

Karpfenangeln ist Teamwork

Ach was ist das eine herrliche Zeit! Die Natur entfaltet ihre volle Schönheit, weit und breit nur sattes Grün, Sonnenstrahlen und kristallklares Wasser zu sehen. Der Frühsommer ist da und das nicht nur oberhalb der Wasseroberfläche. Mein GTM verspricht auf zwei Metern Wassertiefe eine Temperatur von 14°C, auf vier Metern immer noch erstaunliche 12°C. Das wird auch Zeit. Und das bedeutet, die Fische fressen. Und wir können uns außer auf unser leckeres Grillfleisch vielleicht auch auf ein paar gute Fische freuen.

Grillen mit Freunden
Ich war mit meinem Kumpel unterwegs. Für die Nacht hatte ich mir zum Ablegen meiner Köder interessante Spots im Flachen gesucht. Krautlöcher, kaum größer als ein Teller aus meiner Kochtasche. Dort war alles blank. Eindeutige Anzeichen, dass dort vielleicht Karpfen gefressen haben.

Tigernussliebhaber aus 50 Zentimeter Wassertiefe
Eine Rute fand den Weg auf einen nur 50 Zentimeter tiefen Spot neben einem kleinen Krautfeld. Durch die geknackten Muschelschalen war mir klar, dass Fische diesen Platz auch ohne große Futteraktion anschwimmen. Deshalb kamen lediglich zehn Tigernüsse als Beifutter zum Einsatz. Aufgrund des klaren Wassers und der harten Bodenstruktur entschied ich mich am Haken für zwei aufgepoppte Tigernüsse an einem 18-Zentimeter-Fluorocarbon-Rig. Als Gewicht diente ein 125-Gramm-Inlineblei. Die Rechnung ging auf – schon nach kurzer Zeit war der erste Bulle mein.

Umgelenkt aus einer  flachen Bucht "gezuppelt"
Auch die zweite Rute brachte Fisch. Die hatte ich mit Hilfe einer Umlenkstange in eine kleine, windgeschützte Bucht abgelegt. Da die Fische gerade im Frühjahr gerne die Uferregionen nach Fressbarem absuchen, war mir sofort klar, dass die Montage unter die überhängende Weide muss. Die ist durch herunterfallende Insekten und Knospen sicher ein interessante Anlaufpunkt für die Karpfen. Es war wieder ein Guter.

Karpfenangeln ist Teamwork
Es war eine dieser Nächte, wo man merkt was Karpfenangeln für ein schönes Hobby ist. Alles hat geklappt. Das ist nicht immer so. Und deshalb wurde jeder Fisch ausgiebig gefeiert, wir haben viel gelacht. Ja, Karpfenangeln ist Teamwork und macht zu zweit doppelt Spaß.
Aber: Die Wettervorhersage verspricht konstante Temperaturen von über 20°C und viel Sonne vorraus. Beste Vorraussetzungen also, dass die Karpfen bald ablaichen. Dann wird es wieder schwierig. Bis dahin werde ich die Zeit am Wasser nutzen und noch versuchen, ein paar schöne Fische zu fangen.

Cheers,

Steffen Benslips



Carp Port von ANACONDA:


Ideal für Kurzansitze



Leicht, solide und schnell aufzubauen, so könnte man den Carp-Port-Schirm von ANACONDA beschreiben. Ein oval geformter Schirm, der dank seiner angenähten Seitenteile auch bei Sturm und Regen perfekten Schutz bietet. Der Carp Port ist die perfekte Option für Kurzansitze und für all jene Angler, die an schwierigen Stellen fischen, wo für ein herkömmliches Zelt kein Platz ist. Die Stormpoles mit Gewindespitze finden in jedem Untergrund Halt und sorgen für ausreichend Stabilität, auch auf unebenem Gelände. Maße: ca. 245 x 175 x 150 cm (Transportmaße: 160 x 17 x 17 cm). Material: 210 D-Polyester mit wasserabweisendem Coating und 5.000 mm Wassersäule. Transportgewicht: 4,7 kg.

Nähere Infos unter:

Dienstag, 22. Mai 2012

AUFTAKT NACH MAß

Der erst 14-jährige Paul Trommler hat eine erfolgreiche Session hingelegt. Neun Fische in 48 Stunden, darunter gleich vier Fische über 15 Kilo. Und das ganze vier Tage nach Erlangen seines Angelscheins. Wahrlich ein Auftakt nach Maß!

Paul Trommler: „Endlich ist es so weit: Nach bestandener Prüfung darf ich alleine angeln gehen. Ich bin heiß! Nur drei Tage nach der Prüfung fährt mich mein Vater an einen schönen See in Thüringen. Meine erste Session ohne Johannes, mit dem ich sonst immer unterwegs war und der mir das Karpfenangeln gezeigt hat. Johannes kann leider nicht mitkommen, er ist gerade in Afghanistan.
Am See steige ich gleich aus dem Auto um zu checken, ob meine Lieblingsstelle frei ist. An diesem Platz führt eine alte Straße durch den See – ein echter Hotspot. Ich habe Glück, die Stelle ist frei. Und ich habe gleich ein gutes Gefühl, denn der Wind bläst auf mein Ufer. Genau das richtige Angelwetter: mal Sonne mal Regen und schön starker Wind.
Ich kenne die Stelle von zwei Ansitzen zuvor. Da hatte ich aber geblankt.
Welches Rig, mit Pop-up oder doch eher einen einzelnen Sinker? Futtertechnisch entscheide ich mich für das so genannte „area baiting“, großflächiges Anfüttern also. Da der See nur wenige Hotspots hat und ansonsten einer 68 Hektar großen Badewanne gleicht, will ich die Fische über das Futter zu meinen Hakenködern locken.
Ich verteile zwischen drei und vier Kilo Boilies, eine Mischung aus Scobery und Horny Nuts.
Als Montage wähle ich ein steifes Kombi-Rig mit einem einzelnen Sinker. Nach dem Rutenauslegen mache ich mir noch ein leckeres Abendessen. Später sollte es noch hektisch werden:

22:00 Uhr: Ich lege mich mit einem guten Gefühl auf meinen Bedchair.

00:44 Uhr: Ein Vollrun reißt mich aus dem Bedchair. Aber nach etwa 10-minütigem Drill schlitzt der Fisch aus. Mist! Wieder ein Kilo großflächig verteilt, die Rute kommt wieder an dieselbe Stelle.

1:12 Uhr: Der nächste Vollrun. Ab in die Wathose und ab zur Rute. Nach etwa einer Minute gibt es wieder Probleme. Dieses Mal sitzt der Fisch fest. Sch****! Die Rute wieder auf den Rod Pod gelegt, Freilauf aufgemacht. Vielleicht befreit sich der Fisch von selbst? Nach 30 Minuten hängt der Fisch immer noch fest. Hängt er überhaupt noch dran? Ich spühre nichts mehr und will es genau wissen. Ich ziehe kräftig, die Schnur reißt. Toll!
Neuer Versuch. Wieder ein Kilo Futter dazu.

Die Nadel bleibt bei 16 Kilo hängen. YEEEEEES!

4:00 Uhr: Wieder ein Vollrun. Und dieses Mal gelingt die Landung. Ein schöner Schuppi, perfekt in der Unterlippe gehakt. Die Nadel bleibt bei 16 Kilo hängen. YEEEEEES!
Auf einmal noch ein Vollrun. Dieses Mal auf der anderen Rute. Schnell den ersten Fisch mit der Wiegeschlinge ins Wasser gehängt, und ab zur anderen Rute. Wieder ein Schuppi, 16,6 Kilogramm schwer. Neuer personal best! Was für eine Nacht.

Wieder ein Schuppi, 16,6 Kilogramm schwer
5:56 Uhr: Ein Spiegler mit 16,1 Kilo. So müsste es immer laufen.
Bis um 7:00 kann ich dann noch einen 7-Kilo-Spiegler fangen.
Jetzt muss ich erst einmal zwei Kilo füttern. Das war in der Nacht vom Ufer aus kaum möglich. Zu starker Wind!

So müsste es immer laufen
7:30 Uhr: Beide Ruten liegen wieder im Wasser. Aber nicht lange...

8:23 Uhr: Der nächste Schuppi: 15,5 Kilo. Das ist mal eine gute Serie!
Über Tag verliere ich wieder einen Fisch. Erst abends fange ich wieder.


Das ist mal eine gute Serie!
22:00 Uhr: Ich hole die Ruten rein, fütterte wieder vier Kilo an und lasse den Platz bis zum nächsten Morgen in Ruhe, damit die Fische ungestört fressen können. Erst Sähen, dann Ernten. Nachmittags habe ich nur noch 500 Gramm Boilies. Nicht viel, wenn man ständig Bisse bekommt. Aber es bleibt ruhig, der Spuk scheint vorbei zu sein. Trotzdem kann ich mehr als zufrieden sein: insgesamt habe ich neun Fische gefangen (16 kg, 16,6 kg, 16,1 kg, 15,5 kg, 14 kg, 13 kg, 11 kg, 10kg und 7 kg) und vier Fische verloren. Ein dickes DANKE an Johannes Fleischmann, der mir alles beigebracht hat und an meinen Vater, der das Ganze unterstützt.“




DIE VÄTER VON MORGEN

Am Mittwoch vor Vatertag, da ist an allen Gewässern die Hölle los – das war auch in diesem Jahr nicht anders. Na klar, mit Brückentag hat man gleich 4 Nächte zum Angeln. Eigentlich überhaupt nicht mein Ding, an solchen Tagen ans Wasser zu fahren, um mich in eine lange Reihe zu setzen. Aber ich musste mal wieder ans Wasser und zumindest eine Nacht hatte ich Zeit zum Fischen.
Aber ich wollte den ganzen feierwütigen Anglern aus dem Weg gehen. Denn zu viele Leute bekommen unter Einfluss von Spirituosen zu viel Mut und müssen sich beweisen. Das trifft auch auf die Leute an meinen heimischen Kiesgruben zu. Dort sind es in erster Linie Jugendliche. Die Väter von Morgen also. Trinken tun sie jedenfalls heute schon wie die Großen. Na ja. Aber jedem das Seine.

Ich wollte dem Trubel unbedingt aus dem Weg gehen
Ich telefonierte mit einigen Kumpels. Ob jemand Zeit und Lust hätte, einfach eine Nacht zu angeln. Mein Kumpel Steve hatte Zeit. Er wollte an eine Kiesgrube, die normalerweise auch voll mit Badegästen und Freizeitsportlern ist. Um dem Trubel aus dem Weg zu gehen, wollte er sich aber auf einen kleine Insel verkrümeln. Schon besser.
Ruckzuck das nötigste Angelzeug in den Golf gepackt und ab dafür. Steve würde für die Verpflegung sorgen. Thomas, ein weiterer guter Freund, rief mich noch an. Auch er wollte den vielen Feierwütigen aus dem Weg gehen und eine schnelle Nacht am Wasser verbringen. Kein Problem, auf der Insel ist Platz genug.

Endlich Ruhe...
Wir waren noch nicht ganz am Wasser, da fing der Tumult schon an. Die Polizei hatte einen Feldweg abgesperrt, da dort ein paar Jugendliche mit ihrem Bus in einen Zaun gefahren waren. Leider der einzige Weg, um mit dem Auto nah genug ans Wasser zu gelangen, um dort das Boot aufzubauen. Na klasse.
Ich kannte zum Glück noch eine weitere Stelle, wo man fast bis ans Wasser kommt. Nachteil: Dort musste ich mit dem ganzen Tackle einen steilen Hang hinunter. Ob das gut geht? Aber was blieb mir anderes übrig? Also stellte ich mich der Herausforderung. Runter war kein Problem. Allerdings würde ich meinen Kram auf dem Rückweg dort wieder hinauf schleppen müssen.
Egal - ich wollte angeln.


Ich konnte einen langen Spiegler auf die Insel legen
Beim Übersetzen mit dem Boot kollidierte ich noch fast mit einen Segelboot. Ich war froh, als dann endlich alles am Platz war.
Und na klar, auch wir haben gegen Abend ein paar Biere getrunken und ein schönes Grillerchen gemacht. Das gehört an einem solchen Tag einfach dazu. Aber man muss es ja nicht übertreiben. Schließlich waren wir zum Angeln gekommen.
Tatsächlich konnte ich während der Nacht noch einen langen Spiegler auf die Insel legen. Steve hatte einen guten Schuppi gefangen. Da kann man nicht meckern.

Das Angelzeug musste die Böschung wieder hinauf
Als wir am nächsten Morgen wieder ans Ufer zurückkehrten, war wieder Ruhe eingekehrt. Dafür lag überall Müll und Dreck. Unglaublich, soviel Rücksichtslosigkeit und fehlender Verstand. Ich schäme mich, denn diesen Vätern von morgen möchte ich kein Sohn sein.
Aber für uns ging es jetzt erstmal darum, eine andere Hürde zu nehmen. Schließlich mussten wir mit unserem Kram den steilen Hang noch wieder hinauf...

Daniel Konopatzki




Montag, 21. Mai 2012

Norwegen? Da gibt’s doch keine Karpfen? Nicht dass ich wüsste jedenfalls. Macht aber auch nichts. Denn: Karpfenangeln kann anstrengend sein. Und manchmal braucht man einfach eine Pause, etwas Abstand sozusagen. Denn an meinem Hausgewässer finde ich nur noch selten Entspannung. Und in Frankreich steppt auch der Bär... . Wenn ich ehrlich sein soll – Karpfenangeln ist für mich nicht mehr wirklich entspannend. Dafür bin ich viel zu aktiv und nervös. Schließlich bin ich nicht jemand, der seine Zeit am Wasser einfach "tot" sitzt.

Der Frühling ist noch weit weg...
Um etwas Abstand zu gewinnen, büchste ich einfach mit meiner Freundin in den Norden aus. Unser Ziel war Norwegen, zwei geheimnisvolle Fjorde, weg von den Karpfenanglern, hin zu den Trollen. Zwischendurch eine andere Art des Angelns kann nicht schaden. Im Gegenteil: Es erweitert den Horizont. Denn die Fische muss man auch in einem Fjord aufspüren, bevor man sie fangen kann. Mit Anfüttern hat es leider nicht funktioniert. Und bei einer Tiefe von 340 Metern wäre selbst ein Zig-Rig fehl am Platz.


Jede Menge "Kleinfisch" hält die Großen vom Haken fern

Trotzdem hatte ich schnell die richtigen Montagen gefunden. Aber dann galt es noch, die Kapitalen auszusieben. Und das gestaltete sich schwieriger als gedacht. „Das kann doch nicht so schwer sein“, dachte ich anfangs. Aber viele kleine Fische ließen die Kapitalen zunächst nicht an den Haken vordringen. Das „Kleinzeug“ war sozusagen wie ein Schutzschild zu Abertausenden vorhanden. Aber mit auch vom Karpfenangeln bekannten Tugenden klappte es: Einfallsreichtum und Hartnäckigkeit nämlich.


"Kräftemessen" mit den Schafen

Ich war jedenfalls um eine Erfahrung reicher. Denn dicke Fische springen auch im Norden nicht an den Haken. Da soll mal einer sagen, dass Karpfenangler zum Raubfischangeln zu doof sind...

Endlich DORSCH!

Norwegen als Alternative zum Homepool? Ich kann´s auf jeden Fall empfehlen. Abenteuer erlebt man nicht nur beim Karpfenangeln.

Angeln in Norwegen: ideal für eine kurze Auszeit vom Karpfenangeln

Sonntag, 20. Mai 2012














Nicht nur die Printausgabe unseres Magazins erfreut sich einer wachsenden Anhängerschaft. Auch unser Carp in Focus Blog wird gerne gelesen. Zumindest erfahren wir das aus Eurem positiven Feedback. Und wir sehen es an den Aufrufen. Zahlen lügen nicht!
Vielleicht ist es Euch aufgefallen: Unser Counter hat am Wochenende die Grenze von 100.000 überschritten. Das heißt, unser Blog wurde in etwas mehr als einem Jahr nun über 100.000 Mal aufgerufen. Zur Zeit haben wir zwischen 300 und 400 Aufrufe täglich. Tendenz steigend.
Gar nicht schlecht für so einen „unbedeutenden Karpfen-Blog“.
Damit gehört der Carp in Focus Blog zu einem der beliebtesten Web-Blogs in diesem Bereich.


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